Wissen ist die wichtigste Ressource in der Informationsgesellschaft. Es wird vor allem über das Internet publiziert. Allerdings ist dieser
Rohstoff in einer derart großen Menge vorhanden, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Gerade bei der Ausführung von Wissensintensiven
Geschäftsprozessen ist eine effiziente und angepasste Methode zur Wissensverwaltung notwendig.
Wissen ist die wichtigste Ressource in der Informationsgesellschaft. Es wird vor allem über das Internet publiziert. Allerdings ist dieser
Rohstoff in einer derart großen Menge vorhanden, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Gerade bei der Ausführung von Wissensintensiven
Geschäftsprozessen ist eine effiziente und angepasste Methode zur Wissensverwaltung notwendig. Zur Erstellung einer Wissensinfrastrukture kommen drei
Konzepte zum Einsatz:
- Metadaten-Schemata
- Kontrollierte Vokabularien
- Ontologien
Ziel dieses Projektes ist es, ein Modell zu entwickeln, welches den Anforderungen der Ausforderung von Wissensintensiven Geschäftsprozessen
genügt. Dabei kommen Techniken des Semantic Web und des Multidimensionalen Knowledge Managments zum Einsatz.
Semantic Web
"The Semantic Web is an extension of the current web in which information is given a well-defined meaning, enabling computers and people to
cooperate better".
Soweit einer der Gründerväter des Internet, Tim Berners-Lee. Das Semantic Web versucht also, die Inhalte im Netz mit Bedeutung zu versehen.
Dadurch wird es möglich, dass auch Machinen Inhalte bewerten können.
Multidimensionales Knowledge Management
Unter diesem Begriff Knowledge Management versteht man im Allgemeinen Ansätze zur Verwaltung von Wissen. Wie dies geschieht, dazu gibt es
verschiedene Konzepte. Im Rahmen dieses Projekts wird das Mulitdiemensionale Modell verwendet. Es gliedert den Wissensraum in verschiedene
Dimensionen, welche weiter strukturiert sind. Dadurch entsteht ein n-dimensionaler Würfel (vgl. Data Warehouse).
Kooperationen
Damit die Entwicklung von SKM sich nicht im Elfenbeinturm der Forschung vollzieht, bestehen Kooperationen mit Partnern aus anderen
Forschungsbereichen und der Wirtschaft.
juhKnow
Im Rahmen dieses Projekts besteht eine Kooperation mit der Johanniter Unfall Hilfe (kurz JUH).
Neben weiteren Tätigkeitsfeldern wie Rettungsdienst oder Soziale Dienste ist die JUH auch in der Breitenausbildung für Erste Hilfe engagiert. Hierbei kommen
vorwiegend ehrenamtlichen Ausbilder zum Einsatz. Eine besondere Herausforderung ist dabei die permanente Veränderung der Lehrinhalte bedingt durch die
notwendige Umsetzung neuer medizinischer Erkenntnisse. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass alle Ausbilder ständig auf dem neuesten Wissensstand sind.
Diese Randbedingungen erfordern die Installation einer aktuellen und verbindlichen Wissensbasis, welche den Ausbildenden als Nachschlagewerk dient.
Kern des Projekts ist die Verwaltung von Wissensträgern, wie sie bei der Ausbildung in Erste Hilfe verwendet werden.
PMEE
Im modernen klinischen Betrieb durchlaufen die Patienten anhand von sog. "Klinischen Pfaden" die medizinischen Untersuchungen. Im Rahmen
derartiger klinischer Prozesse fallen eine Vielzahl unterschiedlicher Daten an, wie z.B. Patientenstammdaten, med. Vorgeschichte,
Untersuchungsdaten und diagnostische Ergebnisse. Oftmals werden diese Daten (Dokumente, Bilder, etc.) unstrukturiert, verteilt und
unkoordiniert gespeichert, wodurch das Wissen brach liegt.
Das Ziel des prozessbasierten Wissenserwerbs ist die weitgehend automatisierte Gewinnung von und Nutzbarmachung des erzeugten Wissens.
Idealerweise geschieht die Spezifikation relevanten Wissens und die Verschlagwortung schon bei der Erstellung der klinischen Prozessmodelle.
Im Rahmen dieses Projekts soll ein Konzept und eine prototypische Implementierung zur Zusammenführung der Ausführungskomponente für
klinische Pfade (PMEE) und des multidimensionalen Wissensmanagementwerkzeugs entwickelt werden.
Lederpapier online
Im Rahmen dieses Projekts besteht eine Kooperation mit dem Insitiut für Buchwissenschaften der Uni Erlangen.
Der Ansatz der Verschlagwortung von Texten für die Verwaltung von Literatur stösst schnell an Grenzen. Grund dafür ist die mangelnde Trennung der
unterschiedlichen Aspekte. Mittels SKM sollen Texte mittels einer multidimensionalen Strukturen geordnet werden.
Kern des Projekts ist die Verwaltung von Texten, wobei sich die Struktur der Wissensbasis an der Vorgaben der Buchwissenschaft orientiert.
Studien- und Diplomarbeiten
Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Teilprojekte definiert, die als Studien- und Diplomarbeiten angeboten werden. Bei Interesse
wenden Sie sich einfach an Udo Mayer.
Abgeschlossene Arbeiten
Projektmitarbeiter
- Dr.-Ing. Udo Mayer
- Prof. Dr. Stefan Jablonski
- Torsten Ehlers
- Alexander Benker
- Robert Nagy
- Andreas Vilinski
- Min Ma-Müller
- Vijay Meda
- Markus Kohlwig
- Tobias Seutter
Veröffentlichungen
Studien- und Diplomarbeiten
Mayer, Udo ;
Müller, Sascha ;
Schlundt, M. ;
Jablonski, Stefan:
Semantisches Wissensmanagement für Verwaltungsprozesse und -informationen.
In: Schweighofer E.; Liebwald D.; Augender S.; Menzel T.;
(Hrsg.) : "Effizienz von e-Lösungen in Staat und Gesellschaft"
(Proceedings of IRIS05)
(Internationales Rechtsinformatik Symposium Salzburg 2005 Salzburg 2005).
Salzburg : Richard Boorberg Verlag, 2005, S. 197-202. - ISBN 3-415-03615-4
Dokumentation zur Software
Hier
gehts zur Dokumentation rund um die Entwicklung von SKM.