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Lehrstuhl für Informatik 6
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Studienempfehlungen

Allgemeiner Hinweis

Seit dem Wintersemester 2004/05 wird die Vorlesung "Konzeptioneller Entwurf von Datenbanksystemen" im Umfang von 3+1 SWS angeboten. Bei Studierenden, die diese Vorlesung noch in der alten Fassung von 2+0 SWS gehört haben und sich darüber prüfen lassen wollen, bitten wir um Rücksprache.


Diplomstudiengang Informatik

Auf dieser Seite sind die Möglichkeiten bei der Wahl und Kombination von Lehrveranstaltungen im Fach Datenbanksysteme des Hauptstudiums zusammengestellt. Die Zuordnung zu den Semestern kann sich manchmal ändern und ist deshalb im aktuellen Vorlesungsverzeichnis zu überprüfen.

Abzuzeichnende Prüfungspläne werfen Sie bitte in den Briefkasten des Lehrstuhls. Bei Fragen und Beratungsbedarf kontaktieren Sie bitte den (Michael Daum), bevor Sie sich an das Sekretariat wenden, um die Unterschrift des Hochschullehrers einzuholen.

Einteilung in die Bereiche:

Bereich Titel wird gelesen im Semester-
wochen-
stunden
ECTS
Credits
(INF)
Credit-
points
(WI/CE)

1. Konzeptionelle Grundlagen

Konzeptioneller Entwurf von Datenbanksystemen (KonEntwDB) Winter 4 8 4

2. Konzepte

Objektorientierte Datenbanken (OODB) Sommer 2 4 2
Transaktionsverarbeitung (TRASYS) Sommer 2 4 2
Architektur von Datenbanksystemen (ArchDBS) Winter 2 4 2
Datenbanken in Rechnernetzen (DBRN) Winter 2 4 2
Datenstromsysteme (DSS) Sommer 2 4 2
Grundlagen der Datenanalyse (GDA, INF3 - Dr. König) Sommer 2 4 2

3. Anwendungen

Multimedia-Datenbanken (MMDB) Sommer 2 4 2
Data Warehousing (DW) Sommer 2 4 2
Spezielle Kapitel der Datenbanksysteme (SpezKap) Sommer 2 4 2
Elektronische Signaturen (ES) Winter 2 4 2
Aspekte des Datenschutzes und ausgewählte Sicherheitsstrukturen in der Informationstechnik (DS) Sommer 2 4 2
(Web-Architekturen für den) eCommerce (eCo) Winter 2 4 2
Electronic Business Integration 1 (EBI1) --- 2 4 2
Electronic Business Integration 2 (EBI2) --- 2 4 2
eBusiness Technologies (EBT) Sommer 2 4 2
Technische Datenbanken (TDB) --- 2 4 2
Kaufmännische Datenbanken (ComDB) Sommer 2 4 2
Critical Analysis of UML (UML) Sommer 2 4 2
Digitale Bibliotheken (INF 8 - Prof. Görz)* --- 2 4 2
Information Retrieval 1 (Prof. Henrich, vhb-Kurs)* WS 4 6 4
Information Retrieval 2 (Prof. Henrich, vhb-Kurs)* SS 4 6 4

4. Übungen

Datenbankprogrammierung mit ORACLE (DBPG) bzw. Database Programming with Oracle (DBPE) Sommer 2 4 2
Datenbankadministration mit ORACLE (DBA) Winter (vorlesungsfreie Zeit) 2 4 2
Development Platforms and Team Work for DB Applications (EPTA)** --- 4 8 4
Schnelles Web-Anwendungs-Tutorium (SWAT) Sommer 2 4 2
Accenture Campus Challenge (ACC) Sommer 2 4 2
Electronic Business Integration 3 (EBI3) --- 2 4 2

* Eine Einbeziehung der Vorlesung "Digitale Bibliotheken" (INF 8 - Prof. Görz) ist in Kombination mit der Vorlesung "Multimedia-Datenbanken" sinnvoll und möglich. Eine vorherige Rücksprache mit dem Prüfungsberater wird empfohlen.

** Davon können 2 SWS als Hauptseminar verwendet werden.

Zusammenstellen von Prüfungsplänen

Die Nummern der "Bereiche" beziehen sich auf die obige Tabelle.

Wichtig: Übungen können nicht in der Diplomhauptprüfung geprüft werden; es ist jedoch eine Verwendung als benoteter (bitte vorher mit dem Dozenten abstimmen) oder unbenoteter Schein möglich.

  • Hauptdiplomprüfung über 8 SWS:
    • 4 SWS aus Bereich 1
    • 4 SWS aus Bereich 2 und Bereich 3 (mindestens 2 SWS aus Bereich 2)
  • Benoteter Schein:
    • 2 SWS aus Bereich 2 oder Bereich 4
    • 2 SWS aus Bereich 3
  • Unbenoteter Schein:
    • beliebig

Im Zweifelsfall sollte die Prüfungsordnung konsultiert werden. Hilfreich ist auch der Studienführer.


Studiengang Wirtschaftsinformatik

Für Studentinnen und Studenten der Wirtschaftinformatik gelten die aktuellen Bestimmungen der Prüfungsordnung. Für genauere Infos bitte an wenden. Bitte beachten Sie vor einer Anfrage unsere FAQ weiter unten!

Wichtiger Hinweis zu Software-Systeme 2

Bei den "Übungen zu Software-Systeme 2 für Wirtschaftsinformatiker" handelt es sich um die Veranstaltung "Datenbankprogrammierung mit Oracle (DBPG/DBPE)", die im Sommersemester angeboten wird.

Prüfungsart und Zeitraum

Sämtliche Prüfungen (mit Ausnahme von Software-Systeme 2) finden mündlich während der vorlesungsfreien Zeit statt, d.h. in den Prüfungszeiträumen April und Oktober. Der genaue Prüfungstermin wird mit dem Prüfer vereinbart. Die Prüfungen müssen vorher über das Prüfungsamt angemeldet werden - sonst werden sie nicht gewertet! Denken Sie daran, sich Ihren Prüfungsplan abzeichnen zu lassen.

Prüfungsmodelle (Hauptstudium)

Nach der aktuell gültigen Prüfungsordnung werden folgende Veranstaltungen angeboten:

Teilprüfung nach PO §31 Veranstaltungen WiSo PA PNr
4. Informatik

Die Prüfung erfolgt in einem Teil über 8 SWS. Die Prüfungsfächer können mit dem Prüfer individuell abgesprochen werden. Fester Bestandteil der Prüfung ist Konzeptioneller Entwurf von DBS. Die Standardzusatzprüfungsfächer sind:

Konzeptioneller Entwurf von DBS 3+1 SWS:

21316
5. Pflichtwahlfach

Die Prüfung erfolgt in zwei Teilen über jeweils 6 SWS. Die Prüfungsfächer können mit dem Prüfer individuell abgesprochen werden. Fester Bestandteil der Prüfung ist Konzeptioneller Entwurf von DBS. Die Standardzusatzprüfungsfächer sind:

Konzeptioneller Entwurf von DBS 3+1 SWS:

Teil 1: 26401
Teil 2: 26402
Ergänzungsbereich

Alle übrigen prüfungsfähigen Veranstaltungen (bitte mit dem Veranstaltungsleiter absprechen);

Datenbankadministration mit ORACLE (DBA) ist nicht geeignet.

26408 - 24613,
weitere Veranstaltungen müssen zuerst mit abgesprochen werden.

Häfig gestellte Fragen (FAQ)

Da die Studierenden der Wirtschaftsinformatik i.d.R. mehr Fragen haben und oftmals sehr ähnliche Fragen gestellt werden, versuchen wir hier, mit einer kleinen FAQ Abhilfe zu schaffen.

  1. Was ist der Unterschied zwischen den "Übungen zu Software-Systeme 2 für Wirtschaftsinformatiker" und den "Übungen zu Software-Systeme 2 (UeSoS2)"?

    Diese Namensgebung war nicht unsere Idee. Die Regelung bedeutet folgendes: Die Wirtschaftsinformatiker müssen die Vorlesung (!) SoS2 hören und sich darüber prüfen lassen (schriftlich, mit den Informatikern zusammen). Sie brauchen die SoS2-Übungen, die parallel dazu stattfinden (Rechner- & Tafelübung), nicht zu besuchen. Sie müssen statt dessen die Übung "Datenbankprogrammierung mit Oracle (DBPG/DBPE)" (Pr.Nr. 21326) (ehem. "Datenbank-Übungen mit Oracle (SQL) (DBUeb)") erfolgreich (d.h. mit Prüfung) absolvieren.

  2. Wann muss die Entscheidung getroffen werden, ob man Transaktionssysteme oder objektorientierte DB prüfen lassen möchte?

    Sie müssen sich spätestens mit der Anmeldung zu den Prüfungen bei Ihrem Prüfungsamt für eine der beiden Vorlesungen entscheiden. Da dazu i.d.R. ein unterschriebener Prüfungsplan notwendig ist, entsprechend vorher. Sinnvoll ist es aber natürlich auch, die Vorlesung vorher zu hören - also sollte man sich möglichst frühzeitig entscheiden.

  3. Werden alle Vorlesungen (des Hauptstudiums, Bereich "4. Informatik" in obiger Tabelle) in einer Klausur geprüft?

    Sie müssen sich über drei Vorlesungen (zusammen 8 SWS) prüfen lassen: Konzeptioneller Entwurf von DBS 3+1 SWS, Architektur von DBS und eine Vorlesung aus (Transaktionssysteme, Objektorientierte Datenbanken, Multimedia-Datenbanken); vgl. die Tabelle oben (ggf. nach Absprache Abweichungen möglich).

    In der Regel erfolgt die Prüfung über die Vorlesungen mündlich und kann entweder in einem Termin erfolgen oder auf mehrere Termine aufgeteilt werden (die Prüfungszeit wird dann aber insgesamt länger!). Diese Regelung gilt analog auch für die Bereiche 5. Pflichtwahlfach und Ergänzungsbereich (in obiger Tabelle).

  4. Werden die Inhalte der "Übungen zu Software-Systeme 2 (für Informatiker) (UeSoS2)" in der Prüfung zur Vorlesung "Software-Systeme 2" abgefragt?

    Nein, die Inhalte der Rechnerübung zu SoS2 für die Informatiker werden nicht in der Prüfung zu SoS2 abgefragt; die erstreckt sich nur über die Vorlesung.

    Natürlich ist ein Besuch der Rechnerübungen zu SoS2 (für Informatiker) zulässig und auch sinnvoll, da man damit die Inhalte von SoS2 besser versteht. Er ist aber eben nicht vorgeschrieben.

Sollten trotzdem noch Fragen ungeklärt sein, wenden Sie sich bitte an den oder den Prüfungsberater für den Studiengang Wirtschaftinformatik.


Studiengang Geographie

Da die in der Studienordnung (§ 8 Abs. 3 Nr. 3a) angegebenen Vorlesungen vom Lehrstuhl für Informatik 6 (Datenbanksysteme) schon seit langem nicht mehr angeboten werden, hier eine Empfehlung von Alternativen, die der Intension der Studienordnung entsprechen dürften.

Die Vorlesung "Einführung in die Datenbanken für Nebenfach" (DBRN, 2 SWS, im Sommer) ist die Einführungsvorlesung in Datenbanksysteme für Nebenfachstudierende und sollte deshalb von allen Interessierten gehört werden. Auf dieser Veranstaltung aufbauend, wird die Vorlesung "Konzeptioneller Entwurf von Datenbanksystemen" (KonEntwDB, 2 SWS bzw. seit WS 04/05 3+1 SWS, im Winter) angeboten.

Wenn die Vorlesung "Konzeptioneller Entwurf von DBS" im Umfang von 2 SWS gehört wurde und zusätzlich "Visualisierung" (Lehrstuhl für Informatik 9 - Computergrafik, siehe unten) gewählt wird, sollte eine weitere Vorlesung aus dem Angebot des Lehrstuhls im Umfang von 2 SWS gewählt werden. Wird "Konzeptioneller Entwurf von DBS" im Umfang von 3+1 SWS gehört und zusätzlich "Visualisierung" gewählt, ist keine weitere Veranstaltung des Lehrstuhls INF 6 notwendig.

Ansonsten sollten

  • zwei Veranstaltungen (4 SWS)
aus dem Angebot des Lehrstuhls gewählt werden.

Sinnvoll sind z.B.:

Wie bereits oben erwähnt, können 4 SWS (3 SWS Vorlesung + 1 SWS Übung) am Lehrstuhl für Informatik 9 (Computergrafik) bei Prof. Greiner oder Prof. Stamminger im Fach "Visualisierung" bzw. "Scientific Visualization" belegt werden. In diesem Fall erfolgt die Prüfung in zwei Abschnitten jeweils bei den beiden beteiligten Lehrstühlen, die vor der Meldung ans Prüfungsamt vom Lehrstuhl INF 6 zusammengefasst werden.

Als Übung für die Zulassung zur Diplomhauptprüfung sollte die Veranstaltung "Datenbankprogrammierung mit ORACLE" (DBPG/DBPE, 2 SWS, im Sommer) belegt werden. Ein solcher Schein ist zur Zulassung zur Diplomhauptprüfung nach § 26 Abs. l Nr. 4d Diplomprüfungsordnung notwendig.

Alle hier angegeben Empfehlungen sind Vorschläge, die nach persönlicher Rücksprache mit dem Prüfungsberater auch angepasst und geändert werden können.


Vorlesung "Einführung in die Datenbanken für Nebenfach"

Die Vorlesung soll mit geringem Stundenvolumen eine Einführung in Datenbanken geben, die Studierende anderer Fachrichtungen in die Lage versetzt, weiteren Datenbank-Vorlesungen (vor allem "Konzeptioneller Entwurf von Datenbanken" und "Architektur von Datenbanksystemen") ohne Probleme zu folgen.

(Sie ist nicht gedacht für die Studierenden der Informatik, der Wirtschaftsinformatik und des Computational Engineering; diese besuchen die Vorlesung "Software-Systeme 2", die mit größerem Stundenumfang und aufwändigen Programmierübungen gleiche Voraussetzungen schafft.)

Ausgehend von Anfragen in der Vergangenheit, richtet sich die Vorlesung insbesondere an Studierende der Studiengänge:

  • EEI (Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik)
  • Geographie (siehe oben)
  • Psychologie
  • Lehramt
  • Biologie
  • Magister
Weitere Studiengänge sind willkommen!


Hauptfach "Medieninformatik"

Details zum Hauptfach "Medieninformatik" im Diplomstudiengang Informatik hat Prof. Meyer-Wegener auf folgender Seite zusammengefasst: Medieninformatik.


Studiengang Werkstoffwissenschaften

Für das Technische Schwerpunktfach "Datenbanken" eignen sich die folgenden Lehrveranstaltungen:

  • Software-Systeme 2 (SoS2, 3+2 SWS, im Winter)
  • Datenbankprogrammierung mit Oracle (DBPG/DBPE, 0+2 SWS, im Sommer)
  • eine weitere Datenbank-Vorlesung aus dem Angebot des Lehrstuhls INF 6 (2+0 SWS, im Sommer oder Winter)

Über diesen Stoff wird eine Prüfung von etwa 30 Minuten durchgeführt.


Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik

Die Prüfungsordnung ermöglicht, die Lehrveranstaltung "Software-Systeme 2" (SoS2, 3+2 SWS, im Winter) im Hauptstudium als Wahlfach zu besuchen. Dabei haben Sie die Möglichkeit, entweder nur über die Vorlesung mit 3 SWS oder über Vorlesung und Rechnerübung mit 5 SWS geprüft zu werden. Stoff der Klausur ist in jedem Fall nur die Vorlesung; die Rechnerübung wird ggf. durch das Lösen der Aufgaben bestanden. Die Note ergibt sich durch das Klausurergebnis.


Maschinenbau

Für das Vertiefungsfach Informatik für Ingenieure II im Diplom- und Masterstudiengang ergeben sich auf Grundlage der Studienordnung Fächergruppe 10.2 folgende Kombinationen:

  • Architektur von Datenbanksystemen u. Datenbanken in Rechnernetzen
  • Architektur von Datenbanksystemen u. Electronic Business Technologies
  • Datenbanken in Rechnernetzen u. Electronic Business Technologies
  Impressum Stand: 2008-04-24 10:16